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[Zweitausendneunzehn]
 

Beichtgestühl

Es ist immer zu spät Ungläubig siehst du zu Es ist immer zu spät Die Dinge sind schneller als du Die Zeit ist immer zu knapp Schreib deinen Brief noch heut und lauf Gib ihn heute noch ab Es wartet jemand darauf Mit Bangen und Hoffen Die Arme weit offen Doch die Zeit kommt dir zuvor Und wieder stehst du vor verschlossenem Tor Es ist immer zu spät Wie du dich sträubst egal Es ist immer zu spät Es gibt kein nächstes Mal Du bist so nah dran Steh auf da ist ein Telefon Nimm deinen Mut ruf einfach an Solange warten sie schon Du kannst sie noch erreichen Gib nur ein Lebenszeichen Ja sofort Ja nachher Sie warten nicht mehr Das Zimmer ist leer
Es.ist immer zu spät Du hast es nicht gewagt Dein "Ich liebe dich" bleibt immer ungesagt Den versprochenen Besuch hast du nicht gemacht Du hast nicht mehr an ihrem Bett gewacht Du hast die Blume nicht ins Haus gebracht Vorm ersten Frost in der sternklaren Nacht Es ist immer zu spät Die Chance ist schon verpasst Es ist immer zu spät wenn du begriffen hast Die Bitte zu verzeih'n die du zögernd verdrängst Sprich sie aus und lenk ein Du wolltest es längst Du musst sie jetzt sagen Oder ewig 'rumtragen Deine Worte: Verzeih! Hätt' ich doch! Einerlei! Könnt ich doch noch! - Vorbei! ...r m...
Knie nieder, du Mistkerl! Was hast du wieder angestellt? Und Mundgeruch hast du auch noch. Nicht genug, dass du mir meine Zeit stiehlst! Gläubige sind wie eine Seuche ... sich dagegen zu wehren ist so gut wie aussichtslos! Jetzt unterdrücke ich zum dritten Mal ein Gähnen ... und aufs Klo muss ich auch! Heute nuschelt Herr Stadtrat aber wieder gehörig. Hat er was angestellt, und denkt, er kann es hier loswerden? Der Pastor, der Depp, erteilt mir Absolution ... WAS HAB ICH MIT SEINEN BETTGESCHICHTEN AM HUT ... ? Nix! Ich kürz' das jetzt ab ... "So spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!"

















































Guten Tag, Herr Stadtrat ... (um Ihre Identität zu schützen, nenne ich keinen Namen) ... hier spricht dein Gott mit dir ... möchtest du mir eine Chance geben, damit ich einige deiner Gedanken korrigiere? Es ist mir eine große Freude, mein Sohn, dass wir Kontakt miteinander haben. Das ist schon lange nicht mehr selbstverständlich, seit sich die Herren Pastoren auf der Erde breitgemacht haben. Nun also, Herr Stadtrat: Ich habe dir Wichtiges mitzuteilen! Du hast nicht gesündigt, jedoch kann deine Lebenssituation nicht so bleiben. Auch wenn du nicht gesündigt hast, so ist dein Leben doch auf Lügen aufgebaut! Du selbst bist der Leid-tragende dabei. Du wirst unbeherrschter - vorhin hast du einer jungen Frau die Vorfahrt genommen und sie auch noch beschimpft ... das läuft eines Tages gegen die Wand! Nun zu deiner Sünde, mein Sohn. Was hast du getan, oder: Was ist geschehen? Du sahst deine Jugendliebe im Bierzelt - Eure Augen trafen sich und es war klar, was geschieht. Gott und du und sie - wir drei gehören zusammen ... ich segnete Euch vor Eurer Geburt, damit Ihr Euch auf Erden findet ... doch du beugtest dich deinen Eltern, und stimmtest einer Geldheirat zu. Nun wirst du älter und täglich dicker ... deine Jugendliebe hat dich berührt - und es geht dir gut! Doch du sitzt in einer Zwickmühle - so glaubst du. Ja, du wirst eine Entscheidung treffen müssen ... eine der beiden Frauen wird entweder traurig oder wütend sein. Oder beides! Jetzt kommt die gute Nachricht für dich: Alles, was du aus Liebe tust ist durch Gott geschützt. Alles, was du sanft tust lässt den See der Emotionen glatt bleiben. Dabei darfst du clever sein! Das meiste Geld ist auf den Namen deiner Frau bei den Banken angelegt ... schau, dass du einen Batzen für dich auf die Seite nimmst ... was weiterhin mit deinem Leben geschehen soll - besprich es mit deiner Jugendliebe ... und dann sei ein Mann! Nächstes Jahr sind Gemeindewahlen und du willst gar nicht mehr! Also informiere die Menschen rechtzeitig darüber! Erkundige dich, in welcher Filiale du weit entfernt für deine Firma tätig sein kannst ... ICH BIN BEI DIR. Und jetzt schlafe gut, mein Sohn. Ich liebe dich ... und ja, du musst nicht mehr zur Beichte gehen! Ich verrate dir ein Geheimnis: Gott ist nicht katholisch